Fraunhofer-Allianz Food Chain Management

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Lebensmittel sind kostbar

Die Unternehmen der Lebensmittelindustrie befinden sich in einem harten Wettbewerb. In Zeiten umfassender globaler Warenströme ist das Gewährleisten der Sicherheit von Lebensmitteln eine große Herausforderung. weiter...

Die Fraunhofer-Allianz Food Chain Management versteht sich als ein sachkundiger Partner bei der Umsetzung neuester wissenschaftlicher Erkenntnisse in Produkte und Lösungen. weiter...

Unser Ziel sind neue Ansätze in der Lebensmittelsicherheit, Mikroelektronik und Logistik, die einfach in die gesamte Lebensmittelkette integriert werden können und eine möglichst hohe Wertschöpfung bei geringen Kosten ermöglichen. weiter...

Highlights

 

1. Fachkolloquium »Current and Future Applications of High-Pressure Technologies in the Food Industry«

Fruchtsäfte möglichst schonend haltbar zu machen und wertvolle Inhaltsstoffe zu erhalten – Eine Forschungsanlage zur Erprobung der Druickwechseltechnologie unter hygienischen Bedingungen wird am 21. Juni 2016 in einem Kolloquium der Fachwelt vorgestellt.

 

Studie »Essbare Innovationen« Lebensmittel im Spannungsfeld von technologischem Fortschritt und Technikablehnung unter Verbrauchern

Heute stehen die Verbraucher zahlreichen Innovationen gegenüber. Intelligente und vernetze Logistiksysteme fordern seine Aufmerksamkeit genauso wie Individualisierte Lebensmittel aus dem 3D-Drucker.Können technologisch hochmodern hergestellte Lebensmittel mit dem liebevoll zubereiteten Apfelkuchen der Großmutter konkurrieren?

 

Fraunhofer-Forscher mit dem Deutschen Zukunftspreis ausgezeichnet

Fraunhofer-Forscher haben in diesem Jahr zum sechsten Mal den Deutschen Zukunftspreis gewonnen. Dieser Preis des Bundespräsidenten ist die höchste deutsche Auszeichnung für Technik und Innovation. Das Forscherteam hat ein einzigartiges Verfahren entwickelt, mit dem sich die bisher nicht genutzten Lupinen-Proteine erstmals für Nahrungsmittel einsetzen lassen. Das könnte ein Meilenstein für die künftige Versorgung der ständig wachsenden Weltbevölkerung sein. Die Ehrung überreichte Bundespräsident Joachim Gauck vor hochrangingen Gästen bei einer Festveranstaltung in Berlin.

 

Ritterschlag für Industrie 4.0-Forschung

Der niederländische König Willem-Alexander und Königin Máxima haben am 27. Mai 2014 das Fraunhofer IML besucht. Prof. Dr. Michael ten Hompel informierte das Königspaar auf einem Rundgang durch das Institut und seine Forschungshallen über die Zukunftsthemen Industrie 4.0 und Internet der Dinge. In Begleitung von NRW-Ministerpräsidentin Hannelore Kraft und dem niederländischen Wirtschaftsminister Henk Kamp wurde im Rahmen des Besuchs zudem eine engere Zusammenarbeit zwischen dem EffizienzCluster LogistikRuhr und dem niederländischen Innovationsnetzwerk Dinalog besiegelt.

 

Sichere Lebensmittel: Fraunhofer und das Bundesinstitut für Risikobewertung intensivieren Kooperation.

Das Bundesinstitut für Risikobewertung BfR und die Fraunhofer-Gesellschaft zur Förderung der angewandten Forschung e.V. unterzeichneten am 7. Mai 2014 einen Kooperationsvertrag über eine enge Zusammenarbeit in der Forschung zum Zweck der Lebensmittelsicherheit auf allen Stufen der Warenkette. Im Besonderen wird das Bundesinstitut für Risikobewertung mit den zwölf Instituten der Fraunhofer-Allianz Food Chain Management kooperieren. Sie ergänzen die Bewertungs- und Forschungsarbeit des Bundesinstituts für Risikobewertung in idealer Weise durch ihre Kompetenzen auf dem Gebiet der Lebensmittelforschung.
 

Auftaktveranstaltung des Agrologistics Support Center (ASC)

Das Agrologistics Support Center lud Interessenten aus der Food Chain zu seiner Auftaktveranstaltung am Donnerstag den 15.05.2014 ein. Vertreter aus Logistik, Lebensmittelerzeugung, -verarbeitung und dem Lebensmittelhandel kamen in dem Institut für Obstbau an der Universität Wageningen (Niederlande) zusammen, um sich über die Arbeit des Agrologistics Support Centers zu informieren und in Workshops aktuelle und praxisrelevante Themen der Lebensmittelsicherheit und des Technologieeinsatzes in der Lebensmittelkette zu diskutieren. Das Programm wurde abgerundet mit zwei Vorträgen über die unternehmerischen Folgen der EHEC-Krise sowie über die Infrastruktur für Frischeprodukte.

 

Mark Bücking: wissenschaftlicher Beirat im Verein DIE LEBENSMITTELWIRTSCHAFT

Der Verein DIE LEBENSMITTELWIRTSCHAFT hat zum Jahresanfang seine Arbeit aufgenommen. Erzeuger, Lebensmittelhandwerk, Lebensmittelhersteller und Lebensmittelhandel sind angetreten, um zur Wertschätzung und zum Vertrauen der Verbraucher in Lebensmittel und die Lebensmittelindustrie beizutragen. Am 31. Oktober konstituierte sich der unabhängige Wissenschaftliche Beitrat des Vereins. Dieser besteht aus 12 namhaften Wissenschaftlern dem auch Dr. Mark Bücking, der Sprecher der Fraunhofer-Allianz Food Chain Management angehört. Der Beirat unterstützt den Verein durch seine unabhängige Beratung und Expertise.

Gründung des Agrologistics Support Centers (ASC) am 23.01.2014

© Foto FhG IML

(Vlnr): Prof. Dr.-Ing. Uwe Clausen, Deputierte Conny Bieze, Kommissar des Königs Clemens Cornielje, Ministerin für Bundesangelegenheiten, Europa und Medien des Landes NRW Angelica Schwall-Düren, Generaldirektorin Oost NV Karin van Willigen, Netzwerkmanagerin Ute-Bärbel Rangnick

Die Region Gelderland und das angrenzende Nordrhein-Westfalen sind nicht nur wichtige Agrarwirtschaftsgebiete, sondern auch logistischer Knotenpunkt für den deutschen Markt und angrenzende europäische Märkte. Die Provinz Gelderland und die Entwicklungsgesellschaft Oost NV wollen gemeinsam mit dem Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik (IML) die Zusammenarbeit zwischen Unternehmen und angewandter Forschung in diesen Regionen fördern und gründen hierfür das Netzwerk “Agrologistics Support Center“ (ASC).

Bild: (vlnr): Prof. Dr.-Ing. Uwe Clausen, Deputierte Conny Bieze, Kommissar des Königs Clemens Cornielje, Ministerin für Bundesangelegenheiten, Europa und Medien des Landes NRW Angelica Schwall-Düren, Generaldirektorin Oost NV Karin van Willigen, Netzwerkmanagerin Ute-Bärbel Rangnick

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Gemeinsamer Workshop des Bundesinstituts für Risikobewertung BfR und der Fraunhofer-Allianz Food Chain Management

© Foto BfR

Zu einem gemeinsamen Workshop trafen sich Wissenschaftler des Bundesinstituts für Risikobewertung BfR und der Fraunhofer-Allianz Food Chain Management am 23. Oktober 2013 in den stilvollen Räumen des BfR in Berlin-Marienfelde.

In Vorträgen und verschiedenen Workshops diskutierten die Spezialisten gemeinsam Fragen rund um die globale Warenkette. Die Schwerpunkte lagen dabei auf den Themen Kontaminanten, Authentizitätsnachweise, Analysenmethoden und Informationsmanagement.

Die Veranstaltung stellte den Auftakt für gemeinsame Aktivitäten des BfR und der Fraunhofer-Gesellschaft dar. Initiiert wurde sie von Prof. Bernd Appel, Leiter der Abteilung Biologische Sicherheit am BfR und Dr. Mark Bücking, Sprecher der Fraunhofer-Allianz Food Chain Management.

Interessantes

 

Frisch auf den Tisch Dank SAFEFRESH und Sensoren

Im Sommer ist sie wieder besonders groß: Die Lust auf Frisches! Salat, Obst, Gemüse – am liebsten praktisch vorgeschnitten aus dem Kühlregal. Zusammen mit frisch gegrilltem Fisch und Fleisch ist so schnell ein leichtes Menü für heiße Tage gezaubert. Damit der Genuss nicht nachträglich durch Krankheiten getrübt wird, erforschen Fraunhofer-Wissenschaftler im Projekt SAFEFRESH Verfahren. Das Ziel: Keime künftig schneller aufspüren und entfernen. Sensoren sollen zudem für eine lückenlose Kühlkette sorgen.

 

Mittels Forschung zum perfekten Steak

Sommer, Sonne, Grillzeit. Man denkt, man hätte sich in der Kühltheke ein gutes Stück Fleisch ausgesucht, legt es auf den Grill und blitzschnell ist es um die Hälfte geschrumpft und auch noch zäh wie eine alte Schuhsohle. Ob das Steak auf dem Grill zart wird, liegt prinzipiell weniger an der Garmethode als am Fleisch selbst. Erst durch eine fachgerechte Lagerung und Reifung wird es zart, aromatisch und bekömmlich. Damit wir die Grillsaison künftig voll auskosten können, erstellen Forscher des Fraunhofer-Instituts UMSICHT ein Konzept für die Überwachung der Trockenreifung, das sogenannte »Dry Aging«, für einen schmackhaften Fleischgenuss.
 

Neues Vollkornstangerl mit Lupineneiweiß

Ein neues Produkt aus der Zusammenarbeit des Fraunhofer- Instituts für Verfahrenstechnik und Verpackung IVV mit EDEKA Südbayern kommt auf den Markt: Ein Vollkornstangerl mit hochwertigem Eiweiß aus Lupinen. Ab 7. April 2014 wird es im Sortiment der in den Filialen von EDEKA Südbayern ansässigen Backstube Wünsche angeboten.
 

Sortiermaschine für Spitzenweine

Bittere Geschmacksnoten will kein Winzer in seinem Wein haben. Eine Anlage mit optischer Erkennung sorgt dafür, dass dies nicht passiert. Sie sortiert die Trauben nach Qualitätsstufen und erspart Weinbauern mühevolle Handarbeit.
 

Verfahren für Lebensmittel mit Omega-3-Fettsäuren entwickelt

In fettem Seefisch enthaltene Omega-3-Fettsäuren sind für den Menschen ein wichtiger Bestandteil der täglichen Nahrung. Die Deutschen wissen das und essen dennoch zu wenig Fisch. Forscher vom Fraunhofer-IVV haben jetzt ein Verfahren entwickelt, das es erlaubt, Omega-3-Fettsäuren beliebten Lebensmitteln zuzugeben. Nun bringen sie das erste Produkt exklusiv in die EDEKA-Märkte: Die Omega-3-Wurst.
 

Von welchem Tier stammt das Fleisch?

Die zunehmende Komplexität der globalen Rohstoff- und Lebensmittelmärkte macht es immer anspruchsvoller, die Qualität und Sicherheit für alle Verbraucher zu garantieren. Ein aktueller Skandal verdeutlicht diese Herausforderungen: die Beimengung von Pferdefleisch in als Rindfleisch deklarierten Tiefkühl-Produkten.
 

Mit Biosensoren die Qualität von Lebensmitteln bestimmen.

Am Fraunhofer ISIT entwickeln Wissenschaftler der Abteilung »Biotechnische Mikrosysteme« (BTMS) leistungsfähige Biosensoren, mit deren Hilfe man schnell die Qualität von Lebensmitteln und anderen Rohstoffen bestimmen kann. In 10-15 Minuten kann ein elektrisches Biochip-System zum Beispiel aufdecken, ob, welche und wie viele Bakterien oder Allergene sich in einem Apfel oder einem Steak befinden...
 

Nie mehr die Katze im Sack kaufen

Beim Anblick der Ananas im Supermarkt läuft einem das Wasser im Mund zusammen. Doch zuhause stellt man enttäuscht fest: Das gekaufte Exemplar ist weder süß noch saftig. Beim Einkauf von Lebensmitteln muss sich der Kunde oft auf sein Glück verlassen. Zukünftig soll ein Spektrometer verraten, wie es um die Güte von Lebensmitteln bestellt ist. Das Gerät ist nicht größer als ein Stück Würfelzucker, lässt sich günstig produzieren und könnte sogar in Smartphones Platz finden.
 

Erste Hilfe für Winzer

Ob ein Wein so erstklassig wird, wie die Winzer sich dies wünschen, hängt ab von der Qualität der Hefen. Sie steuern den Gärprozess und schaffen den unverwechselbaren Geschmack. Mit einem neuen Sensor können Forscher noch vor der Gärung feststellen, ob der Traubenmost die richtigen Mikroorganismen enthält.