Die Fraunhofer-Allianz „Food Chain Management“ wird neuer BfR-Forschungspartner

Das Bundesinstitut für Risikobewertung BfR und die Fraunhofer-Gesellschaft unterzeichnen Kooperationsvertrag.

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Unterschrift des Kooperationsvertrags: Prof. Andreas Hensel (BfR, li.) und Dr. Hans-Otto Feldhütter (FhG, re.)
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Dr. Mark Bücking, Prof. Andreas Hensel, Dr. Hans-Otto Feldhütter
BfR-Vizepräsident Prof Reiner Wittkowski, BfR-Präsident Prof. Andreas Hensel, Dr. Helmut Schafft (BfR Futtermittel und Futtermittelzusatzstoffe), Dr. Mark Bücking (Sprecher der Allianz FCM; FhG-IME), Karin Schlesier (BfR Forschungskoordinatorin), Till Hornbogen (BfR-Forschungskoordination), Dr. Andreas Hengse (Stellvertretender Sprecher der Allianz FCM), Dr. Hans-Otto Feldhütter (HA Technologiemarketing FhG) (von li. nach re.)

Das Bundesinstitut für Risikobewertung BfR und die Fraunhofer-Gesellschaft zur Förderung der angewandten Forschung e.V. unterzeichneten am 7. Mai 2014 einen Kooperationsvertrag. Darin vereinbaren sie eine enge Zusammenarbeit in der Forschung zum Zweck der Lebensmittelsicherheit auf allen Stufen der Warenkette. Im Besonderen wird das BfR mit den Instituten der Fraunhofer-Allianz Food Chain Management kooperieren. Die Fraunhofer-Allianz FCM umfasst zwölf Institute, die in den unterschiedlichen Bereichen der Lebensmittelforschung einen Beitrag leisten. Die Bewertungs- und Forschungsarbeit des  Bundesinstituts für Risikobewertung wird in idealisierter Weise durch die Lebensmittelforschung ergänzt, wozu auch die Logistik und Mikrosystemtechnik zählen.

„Damit haben sich zwei starke Partner für die Forschung zur Lebensmittelsicherheit verbündet, um das Wissen jeder Institution zu bündeln und gemeinsam zu nutzen.“, bemerkt BfR-Präsident Professor Dr. Dr. Andreas Hensel.

Themen der zukünftigen Zusammenarbeit zwischen dem Bundesinstitut für Risikobewertung und der Fraunhofer-Allianz Food Chain Management sind Forschungsfragen zur Logistik, Rückverfolgbarkeit, Kontamination und Analytik von Lebensmitteln. In einer globalisierten Welt mit globalen Warenströmen liegen in diesen Bereichen die zentralen Herausforderungen für die Lebensmittelsicherheit entlang der Warenkette vom Acker bis zum Teller.

Im Rahmen der Forschungspartnerschaft sollen gemeinsame Fachveranstaltungen durchgeführt und gemeinsame Forschungsprojekte geplant, beantragt und realisiert werden. Darüber hinaus wollen die Partner den Wissenstransfer intensivieren.

Mit diesen Maßnahmen sollen die verfügbaren Ressourcen der beteiligten Partner insbesondere auf den Gebieten der Lebensmittelforschung in kooperativer Weise genutzt und Synergien erzeugt werden.

Das Bundesinstitut für Risikobewertung und die Institute der Fraunhofer-Allianz Food Chain Management arbeiten seit Jahren bereits in einzelnen Projekten zusammen. Diese Zusammenarbeit wird mit dem Kooperationsvertrag intensiviert. Die Fraunhofer-Allianz Food Chain Management bündelt die Aktivitäten der Fraunhofer-Gesellschaft auf dem Gebiet der Lebensmittelforschung  und sieht sich an der Schnittstelle zu öffentlichen nationalen und internationalen Fördermittelgebern und natürlich auch der Lebensmittelindustrie. Das Bundesinstitut für Risikobewertung als Einrichtung des Bundes, das in seiner gesundheitlichen Bewertungsarbeit im Bereich der Lebensmittelsicherheit unabhängig ist, bildet die Schnittstelle zur Politik.